Insbesondere der Einsatz von Drohnen und Wärmebildkameras hat die Rehkitzrettung in den vergangenen Jahren stark vorangebracht. Die Erfolgsquote konnte dadurch markant gesteigert und tausendfaches Tierleid verhindert werden. RevierJagd St.Gallen, der Dachverband der St.Galler Jäger, will diese Entwicklung dokumentieren, diskutieren und gezielt weiterentwickeln.
Steigende Anforderungen durch Technik, Recht und Klimawandel
Auch in Zukunft wird die Rehkitzrettung vor wachsenden Herausforderungen stehen. Immer schnellere Mähmaschinen, die rasante Entwicklung der Drohnen- und Wärmebildtechnologie sowie rechtliche Rahmenbedingungen erhöhen die Anforderungen an alle Beteiligten.
Zusätzlich wirkt sich der Klimawandel zunehmend auf das Setzverhalten der Rehe aus. Die erste Mähphase verschiebt sich stetig nach vorne, wodurch sich die Suchsaison deutlich ausweitet.
Fachreferate, politisches Podium und praktische Demonstrationen
Um diesem breiten Spektrum an Fragestellungen gerecht zu werden, bietet das Rehkitzsymposium ein vielfältiges Programm.
Geplant sind Fachreferate, ein politisches Podium unter dem Titel «Im Revier der Ansprüche: Wildtiere zwischen Nutzung und Schutz», Drohnenpräsentationen und -demonstrationen sowie ein intensiver Erfahrungsaustausch. Der Anlass richtet sich an ein breites Publikum aus Jagd, Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Politik sowie an alle weiteren Interessierten.
Offen für die Öffentlichkeit – Anmeldung erforderlich
Das Symposium findet am Samstag, 17. Januar 2026, im Landwirtschaftlichen Zentrum Salez statt und ist für jedermann offen. Die Teilnahme ist kostenlos und beinhaltet die Verpflegung.
Eine Anmeldung per E-Mail an info@revierjagd-sg.ch ist jedoch Voraussetzung. Weitere Informationen zum detaillierten Programm, zu den Referenten sowie zu den Teilnehmern des Podiums sind auf der Website www.revierjagd-sg.ch abrufbar.