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Mörschwil
06.11.2022

Mörschwil passt Finanzplanung an

Bild: Lisa Maire
Der Mörschwiler Gemeinderat hat die Finanzplanung überarbeitet. Basierend auf den Budgetzahlen 2022 wurden in Zusammenarbeit mit der Schulgemeinde die Erfolgsrechnung und die Investitionsrechnung im Sinne einer rollenden Planung angepasst.

Der Finanzplan enthält eine Fülle von Parametern. Wesentlicher Bestandteil des Finanzplans ist die Abschätzung des künftigen Steueraufkommens. Die jährlich wiederkehrenden Einnahmen und Ausgaben sowie die Kosten laufender und neuer Projekte in den nächsten vier Jahren wurden ebenfalls möglichst zuverlässig ermittelt. Da der Finanzplan auf einer Reihe von Annahmen basiert, ist er mit Unsicherheiten behaftet.

Berücksichtigt wurden unter anderem die finanziellen Auswirkungen des geplanten Wohn- und Pflegezentrums, ein Gemeindebeitrag an den Neubau eines Pfadiheims, der Projektwettbewerb Kita, das Vorprojekt Dorfzentrum, die Sanierung des Näppenschwilerbachs sowie diverse Strassensanierungen und der Bau der Unterflurbehälter.

Die Finanzplanung geht immer von Annahmen und Schätzungen aus, sei dies bei Teuerung, Zinsen oder Wirtschafts- und Bevölkerungsentwicklung. Die Finanzplanung als Führungsinstrument des Gemeinderates soll frühzeitig Handlungsbedarf aufzeigen, damit notwendige Massnahmen rechtzeitig ergriffen werden können.

Im Sinne einer nachhaltigen Finanzpolitik rechnet der Gemeinderat, trotz der anstehenden Investitionsprojekte, für die Finanzplanperiode 2023 bis 2026 mit einem gleichbleibenden Steuerfuss von 70 Prozent. Die Aufwandsüberschüsse sind durch Eigenkapital gedeckt.

pez/pd