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Stadt St.Gallen
21.06.2022
21.06.2022 13:17 Uhr

Letzte Bohrung für den Tunnel Liebegg

(Symbolbild)
(Symbolbild) Bild: sg.ch
Um den Untergrund für den geplanten Tunnel Liebegg zu untersuchen, fanden in den letzten Monaten Sondierbohrungen in der Stadt St.Gallen statt. Die letzte Bohrung findet morgen an der Verzweigung Teufener Strasse/Fellenbergstrasse statt.

Bei den Arbeiten bohren Fachleute auf der Teufener Strasse in St.Gallen rund 60 Meter in die Tiefe. Die Platzverhältnisse auf der stark frequentierten Teufener Strasse sind beschränkt. In Absprache mit der Stadtpolizei und der Stadt St. Gallen führt das kantonale Tiefbauamt die Bohrung deshalb auf dem nicht befahrenen Mittelstreifen der Teufener Strasse durch. Damit soll der Verkehrsfluss möglichst wenig beeinträchtigt werden.

Kurzzeitige Einschränkungen bei der Ein- und Ausfahrt der Fellenbergstrasse sind allerdings nicht auszuschliessen. Die Einschränkungen werden so kurz wie möglich gehalten. Die morgen startenden Arbeiten erfolgen am Tag und dauern zwei Wochen. Aufgrund der Verfügbarkeit der Bohrgeräte kann mit den Bohrungen nicht bis zu den Sommerferien zugewartet werden.

Der Tunnel Liebegg ist Teil des Gesamtvorhabens Engpassbeseitigung St.Gallen. Getragen wird das Gesamtprojekt gemeinsam vom Bund, dem Kanton sowie der Stadt St.Gallen. Für die Planung des Tunnels Feldli und des unterirdischen Kreisels (Bestandteile Zubringer Güterbahnhof), der dritten Röhre Rosenberg und der Unterhaltsplanung ist das Bundesamt für Strassen (Astra) zuständig.

Die weiteren Projektbestandteile des Zubringers Güterbahnhof, namentlich die Anschlüsse an das städtische Netz und der Tunnel Liebegg, liegen im Zuständigkeitsbereich des Kantons St.Gallen und werden in enger Abstimmung mit dem Astra sowie mit dem Kanton Appenzell Ausserrhoden, der Stadt St.Gallen und der Gemeinde Teufen geplant.

pez/pd