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Stadt St.Gallen
17.08.2026
17.08.2026 12:19 Uhr

CSD will Zeichen für queere Sichtbarkeit setzen

Der CSD zieht im September durch St.Gallen (Symbolbild) Bild: Archiv
Am Samstag, 19. September, findet in St.Gallen ein Christopher Street Day statt. Treffpunkt ist um 14 Uhr im St.Leonhard-Pärkli. Unter dem Schlagwort «Queerer Widerstand im Hinterland» rufen die Organisatoren zu Sichtbarkeit, Solidarität und gesellschaftlichem Engagement auf.

Vielfalt, Liebe, Lebensfreude und Kampfgeist sollen am 19. September die Strassen von St.Gallen prägen. Die Gruppe «QuAAK Güllen» ruft queere Menschen und alle, die sich mit ihnen solidarisieren, zur Teilnahme am diesjährigen Christopher Street Day auf.

Besammlung ist um 14 Uhr im St.Leonhard-Pärkli. Von dort führt eine Demonstration durch die Stadt. Unterwegs und im Rahmen der Kundgebung sind verschiedene Redebeiträge geplant, die sich mit queeren Lebensrealitäten, politischen Forderungen und gesellschaftlicher Diskriminierung befassen.

Die Organisatoren wollen für Sichtbarkeit, Rechte, Freiheit, Selbstbestimmung und Anerkennung demonstrieren. Gleichzeitig soll der CSD an die Geschichte der queeren Bewegung erinnern und ein Zeichen gegen Diskriminierung und Gewalt setzen.

Mit dem Aufruf «Queerer Widerstand im Hinterland» richtet sich der Blick auch auf das Leben ausserhalb der grossen Zentren. Gerade in kleineren Städten und ländlich geprägten Regionen seien queere Sichtbarkeit, gesellschaftliche Akzeptanz und unterstützende Angebote weiterhin keine Selbstverständlichkeit.

Die Veranstalter positionieren den St.Galler CSD ausdrücklich als queer, antikapitalistisch, antifaschistisch und intersektional. Der Anlass versteht sich damit nicht allein als farbenfrohes Fest der Vielfalt, sondern ebenso als politische Demonstration.

Eingeladen sind neben queeren Menschen ausdrücklich auch alle, die sich mit ihren Anliegen solidarisieren möchten. Die genaue Route durch St.Gallen wurde bislang nicht bekannt gegeben.

stgallen24/stz.
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