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Zehn Spiele ohne Sieg müssten genug sein

Schon zu oft in dieser Saison musste Luzerns Trainer Fabio Celestini den Platz enttäuscht verlassen
Schon zu oft in dieser Saison musste Luzerns Trainer Fabio Celestini den Platz enttäuscht verlassen Bild: KEYSTONE/THOMAS HODEL
Super League – In der Kolonne der Siege steht nach 10 Runden der Super League nur beim FC Luzern noch eine Null. Für die Luzerner wird es ungemütlich, wenn sie auch am Sonntag daheim gegen St. Gallen nicht gewinnen.

Die jüngsten Leistungen - sie spielten gegen die Titelanwärter Basel und YB auswärts 1:1 - müssten der Mannschaft von Trainer Fabio Celestini Hoffnung machen. Zumal sie am Sonntag ab 14.15 Uhr gegen einen Widersacher spielt, der auch nicht auf Rosen gebettet ist. St. Gallen benötigte zehn Runden, um zwei Siege ins Trockene zu bringen.

Die Luzerner sind jedoch geübt darin, schlecht in eine Saison zu starten. 2008/09 und 2014/15 mussten sie bis zur 13. Runde warten, ehe sie erstmals gewannen. Eine längere Serie legte in der Ära der Super League nur Servette hin. Die Genfer errangen in ihrer Abstiegssaison 2012/13 in keinem der ersten 13 Spiele einen Sieg. Zu diesem Negativrekord fehlen Luzern also noch drei Partien ohne Sieg.

Die Super-League-Spiele vom Sonntag im Überblick:

Luzern - St. Gallen (2:2). - Sonntag, 14.15 Uhr. - SR Schnyder. - Absenzen: Frydek, Farkas, Alabi (alle verletzt); Jacovic (gesperrt), Kräuchi, Kempter und Staubli (alle verletzt). - Fraglich: Schürpf, Ndiaye und Müller; Stergiou. - Statistik: Die St. Galler wird es nicht kümmern, dass sie den jüngsten Heimsieg gegen Servette unter unparteiischer Mithilfe errangen. Wichtig war, dass sie erstmals seit der Auftaktrunde gewinnen konnten. Auf einen Sieg irgendwelcher Art warten die Luzerner auch nach zehn Runden vergeblich. Zuletzt dauert der Match gegen YB in Bern wenige Sekunden zu lang. Von April 2017 bis Juli 2019 siegten die Innerschweizer gegen die Ostschweizer zehnmal nacheinander. Danach hat sich das Ganze ausgeglichen: St. Gallen gewann dreimal, Luzern zweimal, und drei Duelle gingen unentschieden aus.

Basel - Lugano (1:1). - Sonntag, 16.30 Uhr. - SR Dudic. - Absenzen: Cömert, Chiappetta (beide gesperrt), Petretta und Padula (beide verletzt); Hajrizi (gesperrt), Baumann, Guidotti und Alexander Muci (alle verletzt). - Fraglich: - ; Bottani. - Statistik: Nach zehn Runden der Super League ist einzig der FC Basel noch unbesiegt. Die Luganesi verloren zuletzt - bei einem 0:1 im Letzigrund gegen Zürich - erstmals unter dem neuen Cheftrainer Mattia Croci-Torti. Die Basler liessen sich nicht selten von Lugano bremsen, seit sie ab der Saison 2017/18 vergeblich mit den Young Boys mithalten wollen. Von den letzten sieben Duellen mit Lugano gewannen die Basler nur gerade eines.

Servette - Sion (2:1). - Sonntag, 16.30 Uhr. - SR Schärer. - Absenzen: Cespedes (gesperrt), Cognat, Fofana und Oberlin (alle verletzt); Hoarau, Bamert, Khasa, Araz, Doldur, Iapichino und Safarikas (alle verletzt). - Statistik: Paolo Tramezzani fehlten wenige Minuten, und er hätte seine dritte Amtszeit als Cheftrainer im Wallis mit einem 0:0 im Heimspiel gegen Basel begonnen. Allein dieser Punkt hätte die Situation rund um das Tourbillon ein bisschen entschärft. So jedoch wäre am Sonntag in Genf die zweite Niederlage im zweiten Spiel für Tramezzani nicht gut. Die Servettiens stehen ihrerseits unter Druck. Einer guten Phase folgten zwei Unentschieden und zwei Niederlagen, darunter das 0:6 gegen YB. Seit mehreren Jahren verlaufen die Rhone-Derbys sehr ausgeglichen.

Rangliste: 1. Basel 10/22 (24:8). 2. Young Boys 10/21 (27:10). 3. Zürich 11/21 (26:20). 4. Lugano 9/14 (13:11). 5. Grasshoppers 11/14 (19:17). 6. Servette 10/12 (17:22). 7. St. Gallen 10/9 (15:24). 8. Sion 10/9 (12:23). 9. Lausanne-Sport 11/7 (14:25). 10. Luzern 10/6 (14:21).

Keystone-SDA