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Kanton
15.04.2021

«Made in St Gallen» wird zur Herkunftsbezeichnung

Das offizielle Herkunftslogo Bild: PD
Die «Made in St Gallen Initiative» vereinigt Macher und produzierende Betriebe, vom KMU bis zum Konzern aus dem ganzen Kanton. Für Produkte, die hier hergestellt werden, schafft er ausserdem eine offizielle Herkunftsbezeichnung.

Eine Region ist im Umbruch: Schon vor der Pandemie schwanden in den regionalen Zentren Retailflächen, standen Büros leer. Die Situation dürfte sich noch akzentuieren. Doch auch die Produktion ist im Umbruch: Digitalisierung & Automatisierung erlauben zunehmend dezentrale Herstellung und kürzere, geschlossene Produktionsketten auf kleineren Flächen, näher am Konsumenten. Und Nachhaltigkeitsbestrebungen befeuern die Bevorzugung lokaler, handwerklicher Produkte.

Vom KMU bis zum Konzern

Die Herstellung von Produkten, «das Machen», gerade in der teuren Schweiz, rückt damit wieder stärker ins Rampenlicht. Sie wird zum Teil des Produkterlebnisses und damit auch zu einem wieder zunehmend wichtigen Teil der Wertschöpfung. Grund genug, jenen Akteuren, die im Kanton St.Gallen – von Rapperswil über Bad Ragaz bis ins Rheintal und wieder zurück – etwas herstellen, eine gemeinsame Plattform zu geben.

Bewegung von Machern

Die «Made in St Gallen Initiative» strebt einen höheren Stellenwert, eine bessere Vernetzung und eine bessere Sichtbarkeit des produzierenden Gewerbes im Kanton St.Gallen an. Und sie fördert die Gründung und Ansiedlung solcher Betriebe im Kantonsgebiet. «Made in St Gallen» soll zu einem Qualitätssiegel werden – und zu einer Bewegung für produzierende Betriebe im Kanton.

Mitglieder der ersten Stunde

Auch ohne offizielle Lancierung aufgrund der Pandemie zählt die «Made in St Gallen Initiative» schon rund 40 Mitglieder. Sie alle stellen sich hinter die gemeinsame Charta, die neben der Förderung des «Produktivismus» auch hinsichtlich Qualität, Nachhaltigkeit und Unternehmenskultur gemeinsame Ansprüche formuliert. Die erste Errungenschaft des Vereins: das Label «Made in St Gallen», vom Kanton offiziell mitgeprägt, und die Webseite www.madeinsg.ch, wo man alles findet, um mitzumachen.

Neu Ding braucht Weile

Beim dritten Anlauf wird es klappen – Holz ahlange! Aufgrund der aktuellen Lage hat der Vorstand entschieden, den geplanten Lancierungsevent vom 29. April 2021 abzusagen. Ein neuer Event ist für den 17. Juni geplant. Dann dafür richtig, mit hoffentlich ganz vielen Machern aus dem ganzen Kanton, die sich in der Kornhausbräu AG in Rorschach kennenlernen können.

Der Verein

Die «Made in St Gallen Initiative» versteht sich als ein Verein von vielen, die sich hinter die Sache stellen: Entsprechend können nicht nur Macher und produzierende Unternehmen Mitglied werden, sondern auch Privatpersonen, Unternehmen oder Institutionen aus anderen Bereichen.

Der Verein wurde im Herbst 2020 von Johannes Eisenhut, Beat Lüscher, Franc Uffer und Reto Zürcher gegründet. Der Vorstand besteht aus Fabienne Klauser (Präsidentin) und in alphabetischer Reihenfolge Johannes Eisenhut (Senn Development AG), Beat Lüscher (Die Gestalter AG) und Reto Zürcher (HB-Therm AG). Geschäftsführerin ist Isabelle Zürcher.

Informationen, Mitglieder, Statuten und Charta finden Sie unter www.madeinsg.ch.
Geschäftsführerin Isabelle Zürcher können Sie unter info@madeinsg.ch kontaktieren.

 

 

PD/stz.