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Sport Regional
28.03.2021
28.03.2021 22:07 Uhr

Peinlich: Tor-Fauxpas im Kybunpark

Ein neues Tor muss her, das andere ist zu gross. Bild: screenshot, srf
Der Anpfiff des WM-Qualifikationsspiel zwischen der Schweiz und Litauen verzögerte sich um einige Minuten. Der Grund ist kurios: Ein Tor ist fast zehn Zentimeter zu gross.

Fussball-Kenner erinnerin sich: Am 1. April 1998 ist in Madrid ein Tor umgekippt, ein neues musste organisiert werden und der Anpfiff verzögerte sich so um eine Stunde. «Das erste Tor ist schon gefallen», so moderierte damals Günther Jauch dieses Ereignis weg. 

Ähnliches passierte beim heutigen WM-Quali Spiel zwischen der Schweiz und Litauen im kybunpark. Anscheinend bemerkten die Schweizer-Goalies beim Warm-up, dass die Tore zu gross seien. Vielleicht war es Yann Sommer, der mit seinen eher kleinen 183 Zentimeter Körpergrösse an diesem Abend die Latte nicht erreichte.

Und tatsächlich: Beim nachmessen waren es zwischen fünf und zehn Zentimeter, die den Anpfiff verzögerten. Allerdings ist es nicht so, dass der FC St.Gallen nun seit einigen Jahren mit zu grossen Toren spielt. Das Ersatztor, das installiert wurde, ist eines womit der FCSG normalerweise spielt. So kommt es, dass am heutigen Abend ein Tor in weiss, ein anderes in grün-weiss eingefärbt ist.

 

Ein UEFA-Verantwortlicher misst die Tore nach. Bild: screenshot, srf

Wäre die Tor-Panne nicht schon genug, hängte beim Abspielen der Litauischen Nationalhymne der Ton. Immerhin gelang den Schweizern dann der Start in die Partie vielversprechend. Breel Embolo lancierte nach einem Fehlpass eines Litauers Xherdan Shaqiri, der nach anderthalb Minuten zur 1:0-Führung traf.

Auch einigen Litauern ist die Ton-Panne nicht verborgen geblieben. Schmunzeln, weitersingen. Bild: screenshot, srf
hug