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Kultur
03.03.2021
07.03.2021 19:02 Uhr

Bucher besucht Kulturinstitutionen

Regierungsrätin Laura Bucher freute sich über die Öffnung der Kulturangebote. Bild: zVg
Seit Anfang dieser Woche sind die Museen und Bibliotheken im Kanton St.Gallen wieder für das Publikum geöffnet. Regierungsrätin Laura Bucher verschaffte sich einen ersten Eindruck.

Sowohl Bibliotheken als auch Museen haben während des Lockdowns mit verschiedenen Angeboten den Kontakt zu ihrem Publikum aufrecht gehalten: So zum Beispiel über die Ausleihe von digitalen Medien und die offene Ausleihe in den Bibliotheken oder über digitale Kulturvermittlungsangebote, virtuelle Führungen und Streamings in den Museen.

Bucher freut sich

Zugleich zeigen die ersten Rückmeldungen der Kulturinstitutionen, dass viele Besucher das Erlebnis und die Begegnungen vor Ort sehr vermisst haben. Sowohl bei der Bibliothek Hauptpost als auch in der Kunstzone in der Lokremise kamen die Besucher und Nutzer schon am ersten Tag der Wiedereröffnung in grosser Zahl. Auch Regierungsrätin Laura Bucher freute sich über die Öffnung der Kulturangebote und machte sich in den erwähnten Institutionen vor Ort ein Bild.

Anpassung an veränderte Verhältnisse

Die aktuelle Ausstellung «Città irreale» in der Lokremise zeigt exemplarisch, wie die Kulturschaffer und Kulturinstitutionen die Zeit des Lockdowns genutzt haben, um sich an die veränderten Verhältnisse in Pandemiezeiten anzupassen. Die hierfür ursprünglich geplante Zusammenarbeit zwischen dem Kunstmuseum St.Gallen, das in der Ausstellung Skulpturen aus seinen Beständen zeigt, und dem Theater St.Gallen musste kurzerhand verändert werden.

Pandemiebedingt ersetzte man den geplanten Einsatz von Schauspielenden durch gesprochene Texte und Videos, welche in den Monaten des Lockdowns gemeinsam produziert wurden. Mit dem daraus entstandenen «Audiowalk» werden die ausgestellten Kunstwerke zu akustisch begehbaren und belebten Schauplätzen und Lebensräumen imaginierter Bürger einer «Città irreale».

Das Amt für Kultur unterstützt Vorhaben, mit denen Kulturunternehmen eine Anpassung an die veränderten Verhältnisse bezwecken und die einer strukturellen Neuausrichtung oder Publikumsgewinnung dienen.

mg/pd