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Kanton
13.01.2021

Wie lief der Impfstart im Spital Wattwil und Wil?

Spital Wattwil/Wil (Symbolbild)
Wir haben im Spital Wattwil und Wil nachgefragt, wie der Impfstart bei Ihnen verlief. Herr Dr. med. Markus Rütti, Chefarzt, gab uns Auskunft.

Im letzten Artikel von Toggenburg24 (Impfstart im Spital Wattwil und Wil | Wattwil (toggenburg24.ch) fragten wir den Chefarzt vom Spital Wattwil/Wil bezüglich des Impfstarts an. Nun gab er uns Antworten auf unsere nächsten Fragen bezüglich dem Ablauf.

Wie viel Prozent der Ärzte und des Pflegepersonals haben sich impfen lassen. Hatten sie keine, leichte oder mittlere Symptome? Konnten sie normal weiterarbeiten?

Wir haben gestern mit der Impfung des Personals mit Patientenkontakt gestartet. Es sind keine Komplikationen aufgetreten.

Wurde die zweite Phase mit dem Küchen- und Reinigungspersonal schon begonnen?

Ab nächster Woche können sich auch Angehörige dieser Berufsgruppen impfen lassen.

Wann ist die Administration dran?

Ausschlaggebend für die Priorisierung ist der Patientenkontakt. Auch in der Administration gibt es Personen, die Patientenkontakt haben. Sie können sich ab nächster Woche impfen lassen.

Wann beginnen die Zweitimpfungen?

Der Termin für die Zweitimpfung ist vier Wochen nach der ersten Impfung vorgesehen. Wer sich impfen lässt, erhält einen Folgetermin für die Zweitimpfung nach vier Wochen.

Ist die Situation im Spital Wattwil und Wil weiter angespannt? Sind immer noch so viele Ärzte und Krankenpflegerinnen krank? Oder hat sich auch da die Lage etwas entspannt?

Die Situation in unseren Spitälern hat sich leicht entspannt. Sowohl die Anzahl der hospitalisierten Corona-Patientinnen und -Patienten ist derzeit wieder etwas tiefer als auch der Anteil an Mitarbeitenden, die aufgrund eine Infektion mit dem Corona-Virus ausfallen.

In einem Pflegeheim in Deutschland (NZZ vom SA, 9.1.2021) sind Personen nach der Impfung an Covid-19 erkrankt, noch ist nicht klar, ob sie an der mutierten Variante erkrankt sind. Was denken Sie darüber?

Zu diesen Fällen liegen noch zu wenig Informationen vor, um eine Beurteilung abzugeben.

Wir danken Herrn Dr. med. Markus Rütti ganz herzlich für seine Antworten auf unsere Fragen. Wir wissen es sehr zu schätzen, dass er sich die Zeit genommen hat, obwohl es im Moment sehr viel zu tun gibt.

Patricia Rutz/Toggenburg24