Home Region Sport Magazin In-/Ausland Agenda
Sport Regional
21.11.2022

Endlich wieder Punkte für die WaSa-Frauen

Bild: Paul Wellauer
In der L-UPL spielten die WaSa-Frauen diesen Samstag auswärts gegen Zug United und am Sonntag in der Heimhalle gegen Red Ants Rychenberg Winterthur. Trotz Punktegewinn verbleiben die St.Gallerinnen auf dem letzten Tabellenplatz.

Am Samstag reisten die Ostschweizerinnen nach der vierwöchigen Meisterschaftspause optimistisch nach Zug. Die Mannschaft hatte, während in Zürich die Männer-WM stattfand, intensiv trainiert und an technischen wie auch taktischen Fertigkeiten gefeilt.

Selbstsicher und mit viel Ballbesitz starteten die St.Gallerinnen ins Spiel. Dennoch war es Nationalspielerin Isabelle Gerig, die für die Favoritinnen aus Zug im ersten Drittel zwei Tore erzielen konnte – nicht ganz ohne Hilfe des Gastteams, das einige Kommunikationsschwierigkeiten hatte.

Viele Chancen, zu wenige Tore

Im Mitteldrittel fielen zwei Tore, je eines auf beiden Seiten. Doch abgesehen vom Treffer von Shannon Brändli, dem Neuzugang in den Reihen der St.Gallerinnen, der zwischenzeitlich wieder auf einen positiven Spielverlauf für die Gäste hoffen liess, konnten die Frauen des UHC WaSa ihre Chancen nicht mehr in Zählbares ummünzen.

Besonders Zugs Topscorerin, Denisa Ratajovà, zeigte klar, weshalb sie das Shirt mit dem roten Rücken trägt: Dreimal bediente sie Gerig und zweimal netzte sie gleich selbst ein und krönte sich somit zur aktuellen Liga-Topscorerin. So stand es nach 60 Spielminuten 1:7 für die Gastgeberinnen.

Startschwierigkeiten in jedem Drittel

Im zweiten Spiel an diesem Wochenende trafen die WaSa Frauen-mit den Red Ants aus Winterthur auf einen Gegner, der nur zwei Plätze weiter oben auf der Tabelle stand. Das sollte die St.Gallerinnen optimistisch stimmen, doch bereits in der zweiten Spielminute mussten sie ein erstes Gegentor, erzielt durch Vanessa Schmuki, hinnehmen.

Zur Pause stand es zwar 1:2, doch auch im zweiten Drittel fanden die Gäste schnell – und diesmal sogar doppelt – den Weg ins Tor. Das Heimteam gab sich alle Mühe, den Rückstand wieder aufzuholen – mit Erfolg: Drei Tore in vier Minuten bedeuteten den Ausgleich der Partie. Und nicht nur das, Anina Beck schoss ihr Team in der 35. Minute gar in Führung.

Das liessen sich die Winterthurerinnen allerdings nicht bieten und erneut war es Schmuki, die für ihre Mannschaft den Ausgleich erzielte. Im letzten Drittel bot sich den Zuschauern eine bekannte Szene, als Nicole Mattle schon nach 31 Sekunden für die Red Ants einnetzte. Damit läutete sie ein spannendes Schlussdrittel ein.

Den St.Gallerinnen wollte trotz guter Chancen einfach kein Gegentreffer gelingen – bis Yannik Martin zusätzlich zu seinem Powerplay die Torhüterin durch eine sechste Feldspielerin ersetzte. Michelle Wagner, die zuletzt in der U19 Nationalmannschaft debütiert hatte, erzielte ihr zweites Tor an diesem Abend.

In der Verlängerung waren es schliesslich die Winterthurerinnen, die den entscheidenden Treffer landeten. Nicht der Sieg, aber wenigstens ein Trostpunkt blieb den Wasanerinnen.

Stadthalle Zug (Herti), Zug. 83 Zuschauer. SR Gestach/Keel.
Tore: 13. I. Gerig (D. Ratajova) 1:0. 17. I. Gerig (D. Ratajova) 2:0. 30. D. Ratajova (I. Supakova) 3:0. 35. S. Brändli (A. Beck) 3:1. 42. D. Ratajova (I. Supakova) 4:1. 46. S. Ott (Ro. Bichsel) 5:1. 50. A. Kiser 6:1. 55. I. Gerig (D. Ratajova) 7:1.
Strafen: einmal zwei Minuten gegen Zug United; einmal zwei Minuten gegen Waldkirch-St.Gallen.

Waldkirch-St. Gallen – Red Ants Winterthur 6:7 n.V. (1:2, 4:3, 1:1, 0:1)
Sporthalle Tal der Demut, St. Gallen. 98 Zuschauer. SR Friemel/Hasselberg.
Tore: 2. V. Schmuki 0:1. 7. R. Büchi (V. Kühne) 0:2. 11. S. Brändli (An. Fritsche) 1:2. 21. N. Mattle (H. Konickova) 1:3. 23. V. Kühne (S. Krausz) 1:4. 24. S. Brändli (A. Beck) 2:4. 26. M. Wagner 3:4. 27. J. Manetsch (J. Wiedmer) 4:4. 35. A. Beck (An. Fritsche) 5:4. 38. V. Schmuki (V. Kühne) 5:5. 41. N. Mattle 5:6. 58. M. Wagner (J. Wiedmer) 6:6. 64. V. Kühne (V. Schmuki) 6:7.
Strafen: keine Strafen; zweimal zwei Minuten gegen Red Ants Winterthur.

pez/pd