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Stadt St.Gallen
28.09.2022

Theater-Sanierung: JFSG sehen sich bestätigt

Bild: FS
Die JFSG haben 2018 die Abstimmungsversprechen der Regierung bezüglich Theater-Sanierung als unglaubwürdig kritisiert und sehen sich nun in ihrer Ablehnung des Projektes bestätigt.

2009 bei der Übertragung des Theaters von Stadt zu Kanton wurden Sanierungsbeiträge in Höhe von 8 bis 14 Millionen Franken veranschlagt, später wurde es dann beim Baukredit 48,4 Millionen Franken. Die Jungfreisinnigen des Kantons St.Gallen (JFSG) sind daher nicht überrascht, dass während den Bauarbeiten noch plötzlich weitere sanierungsbedürftige Einrichtungen gefunden wurden.

Lorenzo Friedli, Kampagnenleiter der JFSG, meint dazu: «Alle guten Dinge sind drei. Dieser Nachtragskredit ist nun die dritte Preiserhöhung in diesem Projekt. Diese Salamipolitik in Bezug auf die Sanierungskosten ist täuschend gegenüber der Stimmbevölkerung.»

Beim aktuellen Projekt wird der Zuschauerraum des Theaters nicht angefasst. «So verbleiben unter anderem die engen Stuhlreihen. Verschiedene für einen modernen Theaterbetrieb unabdingbare digitale Einrichtungen fehlen auch weiterhin», schreiben die Jungfreisinnigen. Wie mit dem luxuriösen Theaterprovisorium weiter verfahren wird, sei ebenfalls noch nicht abschliessend geklärt.

Die JFSG hinterfragen die Ausarbeitung des an der Urne angenommenen Projektes und stellen die Frage, ob die Stimmbevölkerung damals einer «Katze im Sack» zugestimmt hat. Daher fordern die JFSG, dass schnellstmöglich von Seiten der Regierung alle weiteren notwendigen Investitionen in das Theater St.Gallen dem Kantonsrat in einer abschliessenden Vorlage präsentiert werden.

pez/pd