Home Region Sport Magazin In-/Ausland Agenda
Stadt St.Gallen
01.09.2022
01.09.2022 15:24 Uhr

Steinbildhauer-Symposium in St.Gallen

Brigitte Schneider, Thurgauer Steinbildhauerin
Brigitte Schneider, Thurgauer Steinbildhauerin Bild: pd
Am 6. September wird die Kunstbaustelle an der Rechenstrasse 8 eröffnet. Sieben Kunstschaffende werden an ihren Kunstobjekten aus Naturstein arbeiten. Am 10. September findet zeitgleich mit der Museumsnacht das Finale der Kunstobjekte inklusive Prämierung statt.

Die renommierten Kunstschaffenden Brigitte Schneider, Heinz Zellweger, Irene Thoma, Karin Reichmuth, Roland Rüegg, Susan Kopp und Tobias Kupferschmidt haben ihre eigenen Skizzen beziehungsweise Modelle für eine Naturstein-Skulptur bei der Morant-Stiftung eingereicht.

Sie werden nach dieser Vorlage von Dienstag bis Freitag, 6. bis 9. September, von 10 bis 17 Uhr, und am Samstag, 10. September, ab 12 Uhr, ihre Kunstobjekte auf dem Gelände der Morant AG bildhauern. Besucher sind während dieser Phase herzlich willkommen, die Bildhauerei vor Ort hautnah zu erleben. Die Skizzen zeigen es bereits im voraus – die Steinbildkünstler werden sehr unterschiedliche und einzigartige Wege gehen.

«Es ist eine anspruchsvolle Aufgabe, während einer Woche eine Skulptur komplett fertigzustellen. Aber genau diese Herausforderung reizt mich sehr. Zudem ist ein Symposium eine bereichernde Abwechslung zum Atelieralltag mit direktem Kontakt zum Publikum», berichtet die Thurgauer Künstlerin Brigitte Schneider.

Alexander Morant, Präsident der Morant Stiftung Bild: pd

Alexander Morant, Präsident der Morant-Stiftung, fügt hinzu: «Das Steinbildhauer-Symposium ist eine einmalige Gelegenheit für Besucher, sieben auserlesenen Kunstschaffenden live bei ihrer Arbeit zuschauen zu können». Das gesamte Projekt wird von der Morant-Stiftung in St.Gallen finanziert.

Der Eintritt ist an allen Tagen frei. Alexander Morant erklärt, das Ziel der Kunstbaustelle sei es, dem breiten Publikum den Zugang zur Kunst zu ermöglichen und die Freude an der Kunst zu teilen.

Grosses Finale an der Museumsnacht

An der Museumsnacht vom Samstag, 10. September, wird das grosse Finale der sieben Kunstobjekte inklusive Prämierung gefeiert. Zudem wartet um 18.30 Uhr eine Live Performance der besonderen Art auf die Zuschauer.

Hans Thomann inszeniert die griechischen Figuren Venus und Nike. Sie fliegen mit einem Helikopter in schwindelerregende Höhe, werden losgelassen und stürzen in die Tiefe. Wie bei Phönix aus der Asche entsteht aus den Bruchstücken etwas Neues und Ungeahntes.

Hans Thomann, St.Galler Künstler Bild: pd

«Kunst stellt in Frage! Und lässt neu denken», sagt Hans Thomann. Sein Interesse gilt dem Menschen. Er analysiert und hinterfragt das aktuell vorherrschende Menschenbild. Seine Arbeiten belustigen, verunsichern, faszinieren und begeistern. Mit dem Wissen über den Ursprung des verwendeten Bildmaterials erhalten Thomanns Arbeiten Tiefe und Bedeutung und regen zum Denken an. 

Verschiedene Aktivitäten

Neben der Kunstbaustelle finden am Samstag ab 12 Uhr verschiedene Aktivitäten statt. Für einige Besucher wird ein Baggertraum wahr werden. Interessierte haben die einmalige Gelegenheit, sich ans Steuer eines Morant-Baggers zu setzen – natürlich unter fachkundiger Instruktion durch einen gelernten Baumaschinenführer.

Zudem kann das Steinhandwerk selbst erlebt werden. Mit Profiwerkzeug können Steine unter fachkundiger Anleitung eines Steinbildhauers behauen werden. Für die Kinder steht ein XL-Sandkasten in einer Flachmulde bereit zum Bauen, Baggern und Formen. Ausserdem wird ein Food Truck mit Getränken und Speisen vor Ort sein.

Weitere Infos

Kunstbaustelle Besichtigungszeiten:
Dienstag, 6. September, 10 bis 17 Uhr
Mittwoch, 7. September, 10 bis 17 Uhr
Donnerstag, 8. September, 10 bis 17 Uhr
Freitag, 9. September, 10 bis 17 Uhr

Weitere Aktivitäten (Bagger steuern, XL-Sandkasten etc.):
Samstag, 10. September, ab 12 Uhr

Live Performance von Hans Thomann:
Samstag, 10. September, 18.30 Uhr

Ort:
Gelände der Morant AG, Rechenstrasse 8, St.Gallen
Eintritt an allen Tagen frei.

pez/pd