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Wissenswertes zur letzten Grand Tour 2022

Primoz Roglic strebt an der Spanien-Rundfahrt seinen vierten Gesamtsieg in Folge an
Primoz Roglic strebt an der Spanien-Rundfahrt seinen vierten Gesamtsieg in Folge an Bild: Keystone/EPA EFE/MANU BRUQUE
Vuelta – Wie der Giro d'Italia und die Tour de France beginnt mit der Vuelta auch die dritte und letzte Grand Tour des Jahres im Ausland, und zwar in den Niederlanden.

Die Fakten zur 77. Spanien-Rundfahrt in der Übersicht:

DIE ROUTE. Der Startschuss zur diesjährigen Vuelta fällt in Utrecht mit einem Mannschaftszeitfahren über 23,3 km. Danach folgen zwei weitere Flachetappen in den Niederlanden, ehe der erste von drei Ruhetagen und der Transfer nach Spanien ansteht. In der zweiten Woche gibt es ein ebenfalls flaches Einzelzeitfahren - über 30,9 km von Elche nach Alicante -, sowie zwei schwere Bergankünfte. Gewohnt bergig ist bei der Vuelta auch die dritte Woche. Im Gegensatz zum Vorjahr endet die letzte grosse Rundfahrt des Jahres wieder in Madrid.

DER TITELVERTEIDIGER. Für Primoz Roglic könnte es ein Déjà-vu geben. Wie im Vorjahr konnte er auch diesen Sommer die Tour de France nicht beenden. Nun könnte sich der 32-jährige Slowene und dreifache Vuelta-Titelverteidiger wiederum in Spanien mit dem Gesamtsieg trösten. Mit einem vierten Triumph schlösse Roglic zu Rekordsieger Roberto Heras auf. Der Spanier gewann 2000 sowie 2003 bis 2005.

DIE HERAUSFORDERER. Auf dem Papier erste Herausforderer von Roglic sind der Ecuadorianer Richard Carapaz (2021 Tour-de-France-Dritter, 2020 Vuelta-Zweiter und 2019 Giro-Sieger) und der diesjährige Giro-Sieger Jai Hindley aus Australien. Zu beachten gilt es auch Simon Yates. Neben dem Briten heissen die weiteren ehemaligen Vuelta-Sieger am Start Vincenzo Nibali (2010) und Alejandro Valverde (2009) - letztere beide bestreiten ihre letzte Grand Tour der Karriere.

DIE SCHWEIZER. 23 Teams mit jeweils acht Fahrern sind für die Spanien-Rundfahrt zugelassen. Mit Gino Mäder vom Team Bahrain-Victorious, Sébastien Reichenbach und Fabian Lienhard (beide Groupama-FDJ) stehen gemäss provisorischer Startliste drei Fahrer aus der Schweiz am Start. Von diesem Trio hat Mäder, der heuer nach seiner Corona-Erkrankung auf sein Tour-de-France-Debüt verzichten musste, mit Abstand die grösste Vuelta-Erfahrung. Der 25-Jährige nimmt zum dritten Mal teil und fuhr im Vorjahr in Spanien als Gesamt-Fünfter und Gewinner der Nachwuchswertung ein ganz starkes Rennen. In diesem Jahr bekleidet Mäder in seinem Team die Rolle des Co-Leaders neben Mikel Landa. Reichenbach und Lienhard, der seine erste Grand Tour überhaupt bestreitet, sind Vuelta-Debütanten.

  • Der diesjhrige Giro-Sieger Richard Carapaz gehört zu den grössten Herausforderern Roglics Bild: KEYSTONE/EPA ANSA/MAURIZIO BRAMBATTI
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  • Was ist Gino Mäder zu leisten im Stande? Bild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT
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  • Die Spanien-Rundfahrt, die heuer in den Niederlanden beginnt, ist die dritte und letzte Grand Tour des Jahres Bild: Keystone/AP/ALVARO BARRIENTOS
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Keystone-SDA