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28.06.2022

Lockdowns in China als Belastung

Der Sportartikel-Hersteller Nike hat im jüngsten Quartal wegen Lieferketten-Problemen und wegen des Lockdowns in China einen rückläufigen Umsatz hinnehmen müssen. (Archivbild)
Der Sportartikel-Hersteller Nike hat im jüngsten Quartal wegen Lieferketten-Problemen und wegen des Lockdowns in China einen rückläufigen Umsatz hinnehmen müssen. (Archivbild) Bild: KEYSTONE/AP/WILFREDO LEE
Sportartikel – Der Sportartikel-Hersteller Nike hat im jüngsten Geschäftsquartal deutlich weniger verdient - besonders die Covid-Lockdowns in China belasteten das Geschäftsergebnis.

In den drei Monaten bis Ende Mai sank der Nettogewinn gegenüber dem Vorjahreswert um rund 5 Prozent auf 1,4 Milliarden Dollar, wie der weltgrösste Sportartikelhersteller am Montag nach US-Börsenschluss mitteilte. Der Umsatz fiel um 1 Prozent auf 12,2 Milliarden Dollar. Analysten hatten mit einem etwas stärkeren Rückgang gerechnet.

Im wichtigen Auslandsmarkt China, wo sich Nike schon länger schwertut, brachen die Verkäufe jedoch um fast 20 Prozent ein. Hier kam es wegen Corona-Ausbrüchen unter anderem zu Produktionsstörungen durch Werksschliessungen.

Zudem leidet Nike weiter unter hartnäckigen Lieferkettenproblemen, die den internationalen Handel behindern. Der Lagerbestand stieg kräftig an, viele Waren hängen fest. Auch im Heimatmarkt Nordamerika fiel der Umsatz um 5 Prozent. Nikes Aktie verbuchte nachbörslich dennoch zunächst leichte Kursgewinne.

Keystone-SDA