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Kanton
23.06.2022

Weniger Tode und mehr Geburten in St.Gallen

Bild: pixabay
Im Jahr 2021 sind die Todesfälle im Kanton St.Gallen im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen, während die Zahl der Geburten leicht gestiegen ist. Die Heiraten haben 2021 zugenommen, die Scheidungen gingen geringfügig zurück.

Im Jahr 2021 kamen 5440 Kinder von im Kanton St.Gallen wohnhaften Frauen zur Welt, knapp 100 mehr als im Vorjahr (+1,8%). Im gleichen Zeitraum sank die Zahl der Todesfälle um rund 200 Fälle auf 4560. So hat der Geburtenüberschuss, das heisst die Differenz zwischen Geburten und Todesfällen, im Vergleich zum Vorjahr wieder zugenommen. Die Unterschiede zwischen den Gemeinden sind auf dieser Karte dargestellt.

Für knapp 46 Prozent der Frauen war es 2021 ihre erste Geburt. Durchschnittlich waren erstgebärende Frauen bei der Geburt 30,7 Jahre alt. 1990 lag das durchschnittliche Alter noch bei 27 Jahren. Im Jahr 2021 kamen 1082 Kinder (19,9%) ausserhalb einer Ehe zur Welt, gleichzeitig erfolgten 1079 Vaterschaftsanerkennungen. Details zu den Geburten im Excel-Format oder PDF-Format finden Sie hier.

Mehr Eheschliessungen, weniger Scheidungen

Im Jahre 2021 wurden 2430 Ehen geschlossen, rund 90 mehr als im Vorjahr. Auf 1000 Einwohner kommen 4,7 Heiraten, das ist mehr als im gesamtschweizerischen Durchschnitt (4,2). Für drei Viertel der Paare war es die erste Eheschliessung, die Frau war dabei im Schnitt 29,6 Jahre alt, der Mann 31,8 Jahre. 2021 wurden 24 eingetragene Partnerschaften registriert. Seit Einführung des Partnerschaftsgesetzes im Jahr 2007 haben sich durchschnittlich 28 Paare pro Jahr im Kanton St.Gallen eintragen lassen.

Die Zahl der Scheidungen liegt im Jahr 2021 knapp unter Vorjahresniveau. Es wurden 921 Ehen aufgelöst (2020: 927), das sind 1,8 Scheidungen pro 1000 Einwohner (Gesamtschweiz 2,0). Zudem wurden im Schnitt jährlich knapp vier eingetragene Partnerschaften wieder aufgelöst. Die Unterschiede zwischen den Gemeinden finden Sie auf dieser Karte.

Details zu den Heiraten und Scheidungen resp. eingetragenen und aufgelösten Partnerschaften im Excel-Format oder PDF-Format finden Sie hier.

Woher die Zahlen kommen

Die publizierten Zahlen basieren auf der Statistik der natürlichen Bevölkerungsbewegung (BEVNAT) des Bundesamtes für Statistik. Dieses benützt die Daten des amtlichen Registers Infostar des eidgenössischen Amtes für das Zivilstandswesen (EAZW). Die Ergebnispublikation der Fachstelle für Statistik des Kantons St.Gallen erfolgt koordiniert mit dem Bundesamt für Statistik, bei dem die gesamtschweizerische Entwicklung im Zentrum steht. Die Arbeiten der Fachstelle für Statistik unterstehen dem kantonalen Statistikgesetz und dessen Qualitätskriterien.

pez/pd