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19.06.2022
20.06.2022 08:40 Uhr

Chancenlos: FCSG schiesst 25 Tore gegen Urnäsch

Bild: fcsg.ch
Vor rund 2000 Zuschauern gewinnt der FCSG am Sonntag gegen den FC Urnäsch mit 25:0. Boris Babic ist mit sechs Toren Toptorschütze, Jérémy Guillemenot trifft viermal.

Welch eine Traumkulisse bei diesem «Traum-Mätsch»! In diesem durfte der FC Urnäsch als Amateurverein gegen den grossen Nachbarn FC St.Gallen 1879 spielen. Dass es keine Zweifel über den Sieger dieser Partie gab, war den meisten wohl schon im Voraus klar, aber eigentlich gab es an diesem sonnigen Nachmittag nur Sieger und keine Verlierer.

Auch Präsident Matthias Hüppi schwärmt nach dem Spiel von einem «perfekten Setting», und davon, dass der FCSG herzlich willkommen war und es einfach ein wundeschöner Tag gewesen sei. Dennoch habe man dem Unterklassigen nicht etwa ein Tor schenken wollen, sondern habe das Spiel ernst genommen. Auch Trainer Peter Zeidler bestätigt das. Er habe zwar keine Vorgabe gemacht, wie viele Tore sein Team schiessen soll, aber eins zulassen, das sei nicht in Frage gekommen. Und dass vorne gleich 25 Stück gefallen seien, das liege daran, dass seine Mannschaft in diesem Spiel viel Wert auf die Passgenauigkeit gelegt hatte, dass man dem Gegner auch den nötigen Respekt zollte und ihn nicht etwa lächerlich machen wollte.

Und so stand schon nach der ersten Halbzeit fest, dass es zweistellig werden wird. Selbst dass Urnäsch-Goalie Manuel Ammann einen selbstverschuldeten Foulelfmeter von Kwadwo Duah entschärfte, und dass Lukas Görtler und Victor Ruiz nur den Pfosten trafen, spielte für das Stängeli nach 45 Minuten keine Rolle. Dabei traf Jérémy Guillemenot vierfach, Lukas Görtler und Kwadwo Duah doppelt. Auch Christian Witzig und Isaac Schmidt gelang ein Tor.

In der Halbzeit wechselte Peter Zeidler die ganze Mannschaft aus. Und hier gab er nun doch ein Ziel vor: «Mehr Tore erzielen als in der ersten Halbzeit.» Dies nahm sich Boris Babić zu Herzen und schoss bereits nach 22 Sekunden das erste Tor in der zweiten Halbzeit. Er sollte noch fünf weitere, teilweise sehenswerte Treffer folgen lassen und setzte so eine Duftmarke mit diesem halben Dutzend Toren, und er war massgeblich daran beteiligt, dass die zweite Garde die Vorgabe des Trainers erfüllte.

Nebst den sechs Toren von Boris Babić trafen auch Fabian Schubert und der junge Edis Bytyqi je dreimal. Fabrizio Cavegn mit seinem Doppelpack und Loris Mettler mit einem Tor waren ebenfalls erfolgreich, sodass in der zweiten Halbzeit fünf Treffer mehr fielen als in der ersten Hälfte. Das sei aber auch den nachlassenden Kräften des Gegners geschuldet gewesen, sagte Peter Zeidler. 

 

FC Urnäsch – FC St.Gallen 1879 0:25 (0:10)

Sportplatz Feld – 2000 Zuschauer – SR Nico Gianforte.

Tore: 8. Duah 0:1, 10. Guillemenot 0:2, 17. Görtler 0:3, 21. Duah 0:4, 28. Guillemenot 0:5, 31. Witzig 0:6, 32. Schmidt 0:7, 33. Guillemenot 0:8, 41. Görtler 0:9, 44. Guillemenot 0:10, 46. Babić 0:11, 48. Cavegn 0:12, 54. Babić 0:13, 57. Schubert 0:14, 60. Babić 0:15, 62. Babić 0:16, 67. Mettler 0:17, 68. Schubert 0:18, 71. Bytyqi 0:19, 73. Cavegn 0:20, 76. Bytyqi 0:21, 80. Babić 0:22, 85. Babić 0:23, 88. Bytyqi 0:24, 90. Schubert 0:25.

Urnäsch: Ammann; Weibel, T. Brandenberger, Fässler; Bodenmann, N. Rohner, Bieg (Cap.), Ph. Brandenberger; Gülünay; Stijaković, Eicher.

St.Gallen: Watkowiak (46. Dumrath); Sutter (46. Lüchinger), Stillhart (46. Nuhu), Maglica (46. Beeli, 69. Bytyqi), Schmidt (46. Kempter); Görtler (Cap., 46. Kräuchi), Quintilla (46. Jaćović), Ruiz (46. Mettler), Witzig (46. Cavegn); Duah (46. Babić), Guillemenot (46. Schubert).

pd