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Equipe für Nationenpreis in St. Gallen steht

Der Equipenchef Michel Sorg bietet für den CSIO St. Gallen die besten fünf Schweizer der Weltrangliste auf.
Der Equipenchef Michel Sorg bietet für den CSIO St. Gallen die besten fünf Schweizer der Weltrangliste auf. Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER
Reiten – Martin Fuchs, Steve Guerdat, Bryan Balsiger, Edouard Schmitz, Pius Schwizer: Dieses Quintett soll am Pfingstmontag der Schweiz am CSIO St. Gallen den ersten Heimsieg seit 22 Jahren bescheren.

Welche vier Springreiter aus diesem Quintett mit welchen Pferden beim Nationenpreis antreten werden, steht noch nicht fest. Klar ist aber, dass der Equipenchef die nominell stärkste Mannschaft aufbot. Die fünf Reiter sind auch in der Weltrangliste am besten klassiert - in oben erwähnter Reihenfolge. Fuchs, Guerdat und Balsiger treten als Team-Europameister 2021 an, der erst 22-jährige Schmitz erhält erstmals ein Aufgebot für den Nationenpreis im eigenen Land und der 59-jährige Schwizer will diese Saison mit Vancouver wieder vorne mitmischen.

Die Equipen aus Belgien, Brasilien, Deutschland, Grossbritannien, der Niederlande, Norwegen und Österreich treten gegen die starke Schweizer Mannschaft an. Fuchs und Guerdat gehören eh zu den Weltbesten, und die Reiter aus dem Trio Balsiger, Schmitz und Schwizer wollen sich mit einer starken Leistung für eine WM-Selektion aufdrängen.

Der CSIO St. Gallen erstreckt sich über vier Tage (3. bis 6. Juni). Der Grand Prix am Samstag, das neu mit 100'000 Euro dotierte Jagdspringen sowie der Schweizer Cupfinal am Sonntag und der Nationenpreis am Montag bilden die sportlichen Höhepunkte. Die OK-Präsidentin Nayla Stössel freut sich auf die Rückkehr zur Normalität mit vielseitigem Rahmenprogramm. Wegen der Coronavirus-Krise fiel der CSIO im Jahr 2020 aus, 2021 war der Zuschaueraufmarsch eingeschränkt worden.

Keystone-SDA