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18.01.2022

Rund 1000 Fische verenden wegen Gülle

Die Feuerwehr errichtete im Mühlrütibach Sperren, um die ausgelaufene Jauche zu stoppen. Rund tausend Fische dürften verendet sein.
Die Feuerwehr errichtete im Mühlrütibach Sperren, um die ausgelaufene Jauche zu stoppen. Rund tausend Fische dürften verendet sein. Bild: Kantonspolizei St. Gallen
Fischsterben – Wegen eines überlaufenen Jauchekastens bei einem Schweinestall in Mühlrüti SG ist es am Montag zu einem Fischsterben gekommen. Rund 1000 Fische verendeten im Mühlrütibach.

Ein 68-jähriger Mann öffnete kurz vor 6:30 Uhr beim Stall den Schieber des Schwemmkanals und liess die Gülle in den Jauchekasten laufen. Dieser überlief in der Folge. Die Jauche versickerte im Meteorschacht, gelangte von dort aus in den Mühlrütibach und verursachte ein Fischsterben, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

Neben der Kantonspolizei St.Gallen rückte die Feuerwehr mit 32 Angehörigen aus und errichtete mehrere Wassersperren. Auch eine Mitarbeiterin des Amtes für Umwelt, der kantonale Fischereiaufseher, Mitarbeitende des Strassenkreisinspektorats und eine Kanalreinigungsfirma standen im Einsatz.

Die Gewässerverschmutzung konnte unter Kontrolle gebracht werden. Wie hoch der Schaden an Flora und Fauna ist, wird laut Polizei untersucht. Es müsse von etwa tausend verendeten Fischen ausgegangen werden, hiess es. Der 68-Jährige wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.

Keystone-SDA