Home Region Sport Magazin In-/Ausland Agenda

Alle drei Olympiasiegerinnen sind nominiert

Die diesjährige Ausgabe der Sports Awards geht am Sonntag, 12. Dezember, in Zürich über die Bühne
Die diesjährige Ausgabe der Sports Awards geht am Sonntag, 12. Dezember, in Zürich über die Bühne Bild: SRG
Allgemeines – Am 12. Dezember werden an den Sports Awards die besten Schweizer Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2021 geehrt. Nominiert sind nebst zahlreichen erfolgreichen Olympioniken auch drei Skistars.

Je sechs Finalistinnen und Finalisten kämpfen um die Nachfolge von Mujinga Kambundji und Christian Stucki, die 2019 und damit vor Beginn der Corona-Pandemie zuletzt mit dem Award für die Schweizer Sportlerin respektive den Sportler des Jahres ausgezeichnet wurden.

Viel Sommer-, wenig Wintersport

Kambundji gehört auch in diesem Jahr wieder zu den Nominierten. Mit Ajla Del Ponte steht bei den Frauen noch eine zweite Topsprinterin aus dem Leichtathletik-Lager zur Wahl. Auch Belinda Bencic (Tennis), Nina Christen (Schiessen) und Jolanda Neff (Mountainbike), die drei Schweizer Olympiasiegerinnen von Tokio, haben es wenig überraschend unter die Top 6 geschafft. Das Sextett komplettiert die zweifache Ski-Weltmeisterin Lara Gut-Behrami.

Bei den Männern befinden sich im Olympiajahr der Sommersportler mit Beat Feuz und Marco Odermatt sogar zwei Skirennfahrer unter den besten sechs. Ihnen stellen sich Jérémy Desplanches und Noè Ponti, beide Olympia-Bronzemedaillengewinner im Schwimmen, sowie die erfolgreichen Mountainbiker Mathias Flückiger und Nino Schurter entgegen.

TV-Publikum bestimmt mit

Die Auszeichnungen werden im Rahmen einer TV-Gala in den Studios von Schweizer Radio und Fernsehen in Zürich vergeben. In der Sendung (ab 20.05 Uhr auf SRF 1, RTS Deux und RSI LA 2) können die Zuschauer die Gewinner per Televoting mitbestimmen. Die Vorauswahl der je sechs Nominierten haben die Schweizer Spitzensportlerinnen und -sportler sowie die Sportmedien getroffen.

Zur Auswahl standen Athletinnen und Athleten, die in der Wahlperiode zwischen dem 1. November 2020 und dem 31. Oktober 2021 herausragende Leistungen erbracht haben. Die Ergebnisse der Vorwahlen (Medien und Spitzensportler) zählen zu zwei Dritteln, jene des Televotings zu einem Drittel.

In der von Sandra Studer und Rainer-Maria Salzgeber moderierten Livesendung werden zusätzlich die Preisträger in den Kategorien Team, Paralympische Sportler, Trainer und MVP geehrt. Ausserdem wird das grösste Schweizer Nachwuchstalent als "SRF 3 Best Talent Sport" gewürdigt. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation findet der Traditionsanlass mit stark reduziertem Studiopublikum statt.

  • Mujinga Kambundji, die Schweizer Sportlerin des Jahres 2019, steht auch in diesem Jahr wieder zur Wahl Bild: Keystone/ENNIO LEANZA
    1 / 12
  • Belinda Bencic ist eine von drei Schweizer Olympiasiegerinnen von Tokio, die bei den Frauen zur Wahl stehen Bild: Keystone/LAURENT GILLIERON
    2 / 12
  • Auch Nina Christen liess sich an den Olympischen Spielen in Tokio Gold umhängen. Sie ist die erste Schweizer Olympiaisiegerin im Schiessen Bild: Keystone/PETER KLAUNZER
    3 / 12
  • Jolanda Neff schaffte es beim Schweizer Dreifachtriumph im olympischen Mountainbike-Rennen ganz zuoberst auf das Podest Bild: Keystone/AFP/GREG BAKER
    4 / 12
  • Olympia-Fünfte über 100 Meter: Ajla Del Ponte ist seit diesem Jahr die schnellste Schweizerin Bild: Keystone/ULF SCHILLER
    5 / 12
  • Lara Gut-Behrami, hier mit der Super-G-Kristallkugel, gewann an der Ski-WM in Cortina Gold im Super-G und im Riesenslalom sowie Abfahrts-Bronze Bild: Keystone/JEAN-CHRISTOPHE BOTT
    6 / 12
  • Mit dem seltenen Abfahrts-Double in Kitzbühel sorgte Beat Feuz 2021 für Schlagzeilen Bild: Keystone/AP/MARCO TROVATI
    7 / 12
  • Olympia- und WM-Silber, dazu der Sieg im Gesamtweltcup machen den Mountainbiker Mathias Flückiger zu einem heissen Kandidaten Bild: Keystone/LAURENT GILLIERON
    8 / 12
  • Jérémy Desplanches gewann in Tokio als erst zweiter Schweizer Schwimmer eine olympische Medaille. In seiner Paradedisziplin über 200 m Lagen wurde der Genfer Dritter Bild: Keystone/EPA/PATRICK B. KRAEMER
    9 / 12
  • Platz 2 im Gesamt- , Super-G- und Riesenslalom-Weltcup: Marco Odermatt setzte seinen steilen Aufstieg im letzten Ski-Winter fort Bild: Keystone/GIAN EHRENZELLER
    10 / 12
  • Noè Ponti war in Tokio die Schweizer Olympia-Sensation schlechthin. Der junge Tessiner gewann Bronze über 100 Meter Delfin Bild: Keystone/SVEN SIMON/FRANZ WAELISCHMILLER
    11 / 12
  • Nino Schurter, der Schweizer Sportler des Jahres 2018, zählt bei den Sports Awards zu den Stammgästen. Unter anderem dank dem Gewinn seines 9. WM-Titels ist der Bündner Mountainbiker auch diesmal wieder nominiert Bild: Keystone/GIAN EHRENZELLER
    12 / 12
Keystone-SDA